Buch

Fashion Changers – Das Buch

Dieser Fair-Fashion-Guide beinhaltet alles, was man über faire und ökologische Mode wissen muss. Was bedeutet faire Mode eigentlich? Wann ist Kleidung nachhaltig? Und was hat Mode mit der Klimakrise oder Feminismus zu tun? In „Fashion Changers. Wie wir mit fairer Mode die Welt verändern können“ werden zwanzig Menschen und Labels vorgestellt, die sich für eine bessere Modeindustrie einsetzenund zeigen, wie faire Mode die Welt zum Positiven verändern kann. Diese „Fashion Changers” ermöglichen einen echten Blick hinter die Kulissen und erzählen, wie sie mit ihrem Handeln Veränderungen bewirken, was sie motiviert und inspiriert. Außerdem stellt der Guide inspirierende Modeaktivist:innen vor, enthält Fotostrecken und spannende Fakten rund um nachhaltige Mode sowie Insidertipps u. a. zu Zero Waste, veganer Mode, Up- und Recycling, ökologischer Verantwortung und den ersten Schritten zu einem nachhaltigen Kleiderschrank.

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Dein Guide für faire Mode
28 Euro, 256 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen
Kapitel 1: Mode & Verantwortung
  • Wie können wir verantwortungsvoller
    mit Ressourcen umgehen?
  • Welche Materialien sind wirklich ökologisch?
  • Wie viel Plastik steckt in unserer Kleidung?
  • Wie nachhaltig können recycelte Stoffe sein?
  • Wie lässt sich Mode kreislauffähig designen?

Kapitel 2: Mode & Empowerment

  • Was bedeuten Diversität und Inklusion in der Mode?
  • Was hat Feminismus mit Mode zu tun?
  • Was ist kulturelle Aneignung und wie kann traditionelle Handwerkskunst bewahrt werden?
  • Was kann Modeaktivismus bewirken?
  • Wie schaffe ich es, selbst aktiv zu werden?
Kapitel 3: Mode & Stil
  • Wie finde ich meinen eigenen Stil?
  • Was hat guter Stil mit Nachhaltigkeit zu tun?
  • Wie kann Denim stilsicher und nachhaltig hergestellt werden?
  • Wie funktioniert die Capsule Wardrobe?
  • Wie können Design und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen?

Kapitel 4: Mode & Lifestyle

  • Wo kann ich anfangen, wenn ich nachhaltiger leben will?
  • Geht Spaß an der Mode auch ohne Konsum?
  • Wie trägt Vintagemode zu mehr Wertschätzung bei?
  • Wie kann ich meine Kleidung pflegen, damit sie möglichst lange hält?
  • Wie geht faire Mode eigentlich
    mit kleinem Geldbeutel?
Das sagen andere

„Die Fashion Changers versammeln wichtige Changemaker:innen in einem Buch und machen Lust auf Veränderung – auch im eigenen Kleiderschrank.“ 

– Alexandra Zykunov, Redakteurin BRIGITTE


„Die Fashion Changers machen Mode und Klima zum Thema. Sie zeigen, wie wir kreativ, nachhaltig und klug mit der Ressource Kleidung umgehen können. Und erinnern dabei die Politik an ihre Verantwortung.“

– Dr. Gregor Hagedorn, Mitgründer Scientist For Future und Akademischer Direktor am Museum für Naturkunde Berlin


„Mit fairer Mode die Welt verändern. Klingt utopisch. Aber nur, bis man in diesem Buch blättert.“

freundin


„Frauen sind die Mehrheit, wenn es um das Herstellen geht. Deswegen sollte uns die Herstellung unserer Textilien als Feminist:innen ein Anliegen sein. Die Fashion Changers zeigen diese Dringlichkeit.“ 

– Madeleine Alizadeh „Daria Daria“ – Autorin, Aktivistin und Unternehmerin


„Der Klimakampf geht nur aus einem Zusammenspiel aller Bereiche unserer Gesellschaft. Das Umdenken muss auch in der Modeindustrie vollzogen werden. Ich bin froh, dass die Fashion Changers dieses Thema angehen und Aufmerksamkeit darauf lenken! Es ist wichtig, gemeinsam Neues zu denken, zu lernen und umzusetzen.“

– Quang Paasch, Pressesprecher Fridays For Future Berlin


„Die Modeaktivistinnen Jana Braumüller, Vreni Jäckle und Nina Lorenzen zeigen in ihrem Buch „Fashion Changers“ auf, wie wir von Fast Fashion zu Slow Fashion kommen – ganz ohne den Spaß an der Mode zu verlieren.“

– ELLE

Die Autorinnen

Die Autorinnen Jana Braumüller, Vreni Jäckle und Nina Lorenzen sind die Gründerinnen der titelgebenden Community-Plattform Fashion Changers. Mit ihrer Arbeit und ihrem politischen Engagement machen sie faire Mode sichtbarer. Für Fashion Changers geht der Spaß an der Mode mit der kritischen Auseinandersetzung mit der Industrie einher. So kämpfen sie auf fashionchangers.de und offline für eine gerechtere und inklusive Modeindustrie und bestärken andere, ihre Stimme wirksam einzusetzen. Die drei Modeaktivistinnen kreieren inspirierenden Content, treten als Speakerinnen auf und veranstalten eigene Events und Panel-Talks.

Verlag & Druck
Cradle to Cradle Produktion

„Fashion Changers – Wie wir mit fairer Mode die Welt verändern können“ erscheint im Knesebeck Verlag (München).

Dieses Buch wird beim Ökopionier gugler*, dem weltweit ersten zertifizierten Anbieter für Cradle to Cradle CertifiedTM Druckprodukte, gedruckt und schützt damit das Klima und intakte Ökosysteme.

Alle CO2-Emissionen, die beim Druck des Buches entstanden sind,wurden zu 110 % kompensiert.

www.knesebeck-verlag.de

Fotografin
Lena Scherer

Fotografisch begleitet wurde das Buch von Lena Scherer. Die Fotografin konzentriert sich seit 2016 auf nachhaltige Projekte. Ihre Schwerpunkte: Mode und Porträt. Eine Reise von Alaska nach Peru veränderte ihr Leben und auch ihre Einstellung; sie zog nach Hamburg, engagiert sich in der Fashion-Revolution-Bewegung und möchte seitdem dazu beitragen einen bewussteren Umgang mit Mode zu schaffen und ein wertschätzendes Frauenbild zu unterstützen.

www.lenascherer.de

Presse
Presse & Interviewanfragen

Kontakt für Interviewanfragen, Lesungen und Veröffentlichungen:

presse@knesebeck-verlag.de

Im Rahmen einer Rezension sind das Cover, Autor*innenfotos sowie bis zu drei der Fotografien der folgenden Fotografien zum Abdruck freigegeben.

Dürfen wir vorstellen: 14 nachhaltige Labels, die von BPoC geführt werden ⭐️

Dass Rassismus strukturell ist und alle Bereiche unserer Gesellschaft betrifft, sollte uns mittlerweile klar sein. Rassistische Strukturen, Denkmuster, Vorurteile oder institutionalisierter Rassismus führen in der Modebranche zum Beispiel dazu, dass weiße Modedesigner*innen häufig sehr präsent sind, während es von Rassismus betroffene Designer*innen oft schwer haben, sichtbar zu sein. 

Auch im Bereich von nachhaltigerer Mode gibt es immer wieder die Annahme, dass es wenig Modelabels gibt, die black-owned sind oder von POC (People of Color) geführt werden. Dabei entdecken wir insbesondere bei BPoC geführten Modelabels häufig besonders viele nachhaltige Praktiken: von besonderen Stickereien über Upcycling bis zum Auflebenlassen von Kunsthandwerk und dem Berücksichtigen einer sozialen Nachhaltigkeit.

In diesem Video möchten wir euch vorstellen:
⭐️ @bukiakomolafe 
⭐️ @kidsofthediaspora 
⭐️ @ddanielasalazar 
⭐️ @emeka_suits 
⭐️ @protsaah.ethical 
⭐️ @dennis_chuene 
⭐️ @amaluma.studio 
⭐️ @aliyawanek 
⭐️ @e.nyani 

➡️ Was diese Labels so besonders macht und weitere findet ihr jetzt in unserem neuen Magazinbeitrag! Kennt ihr noch andere nachhaltige Labels und Designer*innen, die wir auch kennen sollten? Dann schreibt sie uns in die Kommentare und teilt das Video gerne für mehr Sichtbarkeit von BPoC-geführten Unternehmen 🖤
Da kann man doch nur noch denken: CIAO! 🏃🏻💨

In „The State of Fashion 2024: Riding Out the Storm“ berichtet Business of Fashion, dass bis 2030 extreme Wetterereignisse Bekleidungsexporte im Wert von 65 Milliarden Dollar gefährden und eine Million Arbeitsplätze in Bangladesch, Kambodscha, Pakistan und Vietnam vertilgen. 

Das sind alles Argumente für langfristige Nachhaltigkeitsstrategien. Aber wir kaufen und produzieren weiterhin massenhaft Kleidung aus erdölbasiertem Polyester. 

Wieso wir diese beiden Dinge in Verbindung bringen?
Wir können nicht mehr so tun, als hätten wir zu wenig Zahlen und Erkenntnisse. Selbst Business-Reports weisen inzwischen dringend auf die Klimaveränderungen, die immer stärker werden, hin. Inklusive der sozialen Folgen, die damit einher kommen. Wenn es um mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Modebranche geht, wird häufig das Argument gezückt: „Wenn nun die großen Konzerne plötzlich weniger produzieren, sind viele Arbeitsplätze in Gefahr!“ Das Ding an der Sache ist ja nur: Mit dem aktuellen Produktionsverhalten werden ebenfalls Arbeitsplätze gefährdet, denn die Kleidung, die heute produziert wird, beeinflusst das Klima von morgen. 

Polyester ist bei Weitem nicht das einzige Problem. Und natürlich ist es – wie immer – viel komplexer als in eine Caption passt. 

Nur wenn das nächste Mal jemand dieses Arbeitsplatz-Argument bringt, dann fällt euch vielleicht dieses kleine Video wieder ein. Eine nachhaltigere Modebranche ist keine Alternative, sondern eine Notwendigkeit, auch für die Wirtschaft.

#sustainabilityinfashion #fashionchangers #modeundklima #sustainablefashion #climateaction
BERLIN FASHION WEEK HIGHLIGHTS 👏🏻

Nachdem wir uns in den letzten Tagen viel mit dem EU-Lieferkettengesetz beschäftigt haben, wollen wir hier nun trotzdem nicht die Chance verpassen, von der @berlinfashionwe zu berichten, die sich in dieser Saison nach einem großen Aufbruch angefühlt hat. 

DER BERLINER SALON
Viele spannende Designs, neue Gesichter, eine Kooperation mit Lenzing, viele Upcycling-Ideen und viel Mut. @haram___official fragt mit einem Design aus Nike-Sneakern beispielsweise: Was wäre, wenn aus Sneakern (die in der Regel als Plastikmüll enden) doch wieder High Fashion Designs werden können?

202030 SUMMIT
Es wurde heiß diskutiert: Wer wird mitgedacht, wer sitzt am Entscheidungstisch? Wie immer angenehm unbequem war @beatraceangutoola . Wir freuen uns, dass hier inzwischen Themen rund um Teilhabe mehr stattfinden, die uns ja schon seit Jahren ein großes Anliegen sind. Ein weiteres Highlight war die Keynote von @mrspress die uns an einen positiven Veränderungsgedanken erinnert hat. Brauchen wir!

AVENIR
Designerin Sophie Claussen zeigt, wie es gehen kann, mit einem zirkulären Label auf der Fashion Week zu zeigen. Upcycling, bei dem man nicht über das Upcycling nachdenkt. Viel schöner strukturierter Strick. 

BERLIN FASHION STAGES
Mehr Talks! Mit dem Appell zu mehr Selbstbewusstsein für die Berliner Modeszene von @mandiebienek , @julian_daynov und @thimoschwenzfeier – nach einigen Saisons, in denen es vielleicht nicht deutlich war, spüren wir das Aufbrechen nun auch. Berlin zeigt Innovatives Design und verknüpft es selbstverständlich mit Nachhaltigkeit. 

LOOP LOOK x NATASCHA VON HIRSCHHAUSEN
Zum Schluss wurde es noch aktivistisch. Im Talk zu Reparatur hat @viola.wohlgemuth eindeutige Forderungen an die Politik und ermutigt uns alle zu mehr Radikalität. Loop Look sammelt als Plattform Möglichkeiten zur Reparatur und Natascha von Hirschhausen zeigt in den eigenen Designs, wie Zero Waste geht.

#berlinfashionweek2024 #berlinfashionweek #derberlinersalon #sustainablefashion #innovativedesign #berlinfashiondesigners