Modeaktivismus

Was bedeutet Modeaktivismus?

Modeaktivismus bedeutet für uns, Mode nicht als reines Konsumgut hinzunehmen, sondern durch sie auch das auszudrücken, was wir gesellschaftspolitisch verändern wollen. Deswegen ist Mode für uns immer fair, inklusiv und empowernd. Aktivistisch werden wir dann, wenn es heißt über das rein Visuelle der Mode hinauszugehen. Wir sind in ständigem Kontakt mit Aktivist:innen, engagierten Einzelpersonen, Vereinen und NGOs. In der Vergangenheit haben wir bereits die Petition #fairbylaw unterstützt, einen Demo-Block zum Thema Mode & Klima organisiert und auf vielen Demonstrationen gesprochen. Außerdem unterstützen wir jährlich Aktionen rund um die Fashion Revolution Week.

Sei dabei und engagiere dich mit uns für eine vielfältige und faire Modewelt!

Aktuelle Aktion: Jetzt Lieferkettenbrief abschicken!

Nach monatelangen Verhandlungen, hat sich die Bundesregierung endlich auf einen Entwurf zum Lieferkettengesetz geeinigt. Damit werden die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen erstmals in Deutschland verbindlich geregelt.
Doch der aktuelle Gesetzesentwurf weist viele Schwächen und Lücken auf. Deshalb schließen wir uns der Aktion Lieferkettenbrief der Initiative Lieferkettengesetz an und fordern Wahlkreisabgeordnete dazu auf, Nachbesserungen einzufordern und somit im parlamentarischen Prozess darüber zu entscheiden, wie wirkungsvoll das Lieferkettengesetz sein wird.

So kannst du mitmachen:

Schicke den Abgeordneten aus deinem Wahlkreis den bereits vorgefertigten Lieferkettenbrief! Damit forderst du sie auf, sich für ein starkes Lieferkettengesetz einzusetzen.
Einfach auf die Webseite gehen, deine Postleitzahl eingeben und entscheiden, ob du allen, oder nur bestimmten Abgeordneten die vorgefertige E-Mail mit den Forderungen schicken möchtest.

Danke für deine Unterstützung!

Du hast Lust dich zu engagieren?

Seit über einem Jahr berufen wir kollaborativ regelmäßig Modeaktivismus-Treffen ein, in denen wir gemeinsam mit Aktivist:innen und Interessierten Aktionen für eine bessere Modewelt planen. Auch du kannst Teil dieser Gruppe werden, wenn du dich aktiv für eine gerechtere Modewelt einsetzen willst!

Das Meetup findet einmal monatlich statt.

So kannst du mitmachen: Schicke eine E-Mail mit der Beantwortung folgender Fragen:

  • Wieso willst du dich modeaktivistisch engagieren?
  • Wie viel Zeit hast du dafür pro Woche oder pro Monat?
  • Welches Wissen oder welche Fähigkeiten willst du gerne in die Modeaktivismus-Gruppe einbringen?

Nach erfolgreicher Beantwortung der Fragen wirst du in unsere Telegram-Gruppe aufgenommen.

Modeaktivismus 101 – jetzt anfangen!
  1. Vernetzen
    In vielen Städten gibt es offene Vernetzungstreffen oder Informationsabende von NGOs oder Privatpersonen, die bereits aktiv sind. Mindestens einmal im Jahr gibt es zum Beispiel Aktionen von Fashion Revolution (, die inzwischen viele Untergruppen in ganz Deutschland haben).
  2. Komfortzone verlassen
    Du hast noch nie öffentlich über die Missstände in der Modeindustrie gesprochen? Fang im Kleinen an, sprich zum Beispiel zuerst mit Freund:innen, Familie oder Kolleg:innen. Das kannst du später weiter ausbauen.
  3. Frag nach
    Mini-Aktivismus im Alltag: Frag in deinem Lieblingsladen oder -Onlineshop doch einfach mal nach, wie es mit Fairness und Nachhaltigkeit aussieht. So signalisierst du, dass es ein wichtiges Thema ist, mit dem sich alle beschäftigen sollten.
  4. Nutze deinen Wirkungskreis
    Es gibt immer Dinge, die man beeinflussen kann. Überlege, wo du in deinem Alltag einen möglichst großen Unterschied machen kannst. Vielleicht kannst du anstoßen, dass die Arbeitskleidung bei deinem Job zukünftig fair und nachhaltig eingekauft werden soll?
  5. E-Mails an Politiker:innen schreiben
    Versteh dich nicht nur als Konsument:in, sondern vor allem auch als Bürger:in. Kläre Politiker:innen (z.B. in deinem Wahlkreis) über die Themen auf, die dich bewegen und frage nach, was sie tun, um Probleme anzugehen. Wer für deinen Wahlkreis zuständig ist und wie die E-Mail-Adresse lautet, findest du hier.
  6. Petitionen unterschreiben oder starten
    Auf unseren Social Media Kanälen teilen wir immer wieder Petitionen – hilf mit deiner Unterschrift und verbreite sie weiter! Ist dir ein Missstand aufgefallen, der noch von keiner Petition adressiert wird? Dann starte doch selbst eine. Das kannst du zum Beispiel über den Petitionsausschuss des Bundestages oder über Plattformen wie change.org machen.
  7. Verbreite Wissen
    Viele wissen nicht, dass die Produktion von Kleidung ein großes Klimathema ist. Lade dir unser Paket mit bunten Faktenpostern runter und hänge sie in deiner Nachbarschaft aus. Oder vielleicht nimmst du sie auch mit auf die nächste Demo? #KleidungKilltDasKlima
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Vereine und Initiativen

Natürlich sind wir nicht alleine (mode)aktivistisch unterwegs. Es gibt bereits viele, tolle Vereine und Initiativen, die die richtigen und wichtigen Fragen stellen. Diese zu unterstützen und immer wieder bei ausgerufenen Aktionen mitzumachen, ist ein wichtiger Beitrag, den ihr selbst leisten könnt.

Hier findet ihr einige Non-Profit-Organisationen und Initiativen, die mehr als einen Blick wert sind: