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Dringender Offener Brief an Bundeskanzler Scholz, Minister Lindner und Minister Buschmann zur Enthaltung beim EU-Lieferkettengesetz – Akteur*innen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft fordern: Ja zum Schutz von Menschenrechten und Umweltstandards

Nachdem bereits beim deutschen Lieferkettengesetz viele Zugeständnisse gemacht wurden, war das EU-Lieferkettengesetz für viele Menschenrechtsorganisationen und auch für uns die Hoffnung, bald einen stärkeren rechtlichen Rahmen in der Modeindustrie zu sehen. Genau das steht nun auf der Kippe. Ein Offener Brief.

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Beatrace Angut Oola: „Die Dekolonisierung der Mode ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Branche”

Die Dekolonisierung der Mode gewinnt zunehmend an Bedeutung – insbesondere in den USA und im UK. Doch wie steht es um diese Entwicklung in der DACH-Region? Das haben wir Beatrace Angut Oola gefragt. In unserem Gespräch erklärt sie, warum die Dekolonisierung der Modebranche so wichtig ist, gibt Einblick in die Herausforderungen und Möglichkeiten dieses Wandels und bietet konkrete Handlungsansätze für Unternehmen, um kollektiv dazu beizutragen, die Dekolonisierung der Mode voranzutreiben.

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Regenerative Mode: Fashion mit Zukunftsperspektive?

Vom Baumwollanbau bis zur Faser: Immer häufiger ist in der Modebranche von „regenerativ” die Rede. Aber was bedeutet das eigentlich? Bildet der Begriff schon die Realität ab, steckt dahinter eher eine Wunschvorstellung – oder sogar nur ein wohlklingendes Marketingtool? Wir haben uns regenerative Ansätze in der Modebranche genauer angesehen.

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Dürfen wir vorstellen: 14 nachhaltige Labels, die von BPoC geführt werden ⭐️

Dass Rassismus strukturell ist und alle Bereiche unserer Gesellschaft betrifft, sollte uns mittlerweile klar sein. Rassistische Strukturen, Denkmuster, Vorurteile oder institutionalisierter Rassismus führen in der Modebranche zum Beispiel dazu, dass weiße Modedesigner*innen häufig sehr präsent sind, während es von Rassismus betroffene Designer*innen oft schwer haben, sichtbar zu sein. 

Auch im Bereich von nachhaltigerer Mode gibt es immer wieder die Annahme, dass es wenig Modelabels gibt, die black-owned sind oder von POC (People of Color) geführt werden. Dabei entdecken wir insbesondere bei BPoC geführten Modelabels häufig besonders viele nachhaltige Praktiken: von besonderen Stickereien über Upcycling bis zum Auflebenlassen von Kunsthandwerk und dem Berücksichtigen einer sozialen Nachhaltigkeit.

In diesem Video möchten wir euch vorstellen:
⭐️ @bukiakomolafe 
⭐️ @kidsofthediaspora 
⭐️ @ddanielasalazar 
⭐️ @emeka_suits 
⭐️ @protsaah.ethical 
⭐️ @dennis_chuene 
⭐️ @amaluma.studio 
⭐️ @aliyawanek 
⭐️ @e.nyani 

➡️ Was diese Labels so besonders macht und weitere findet ihr jetzt in unserem neuen Magazinbeitrag! Kennt ihr noch andere nachhaltige Labels und Designer*innen, die wir auch kennen sollten? Dann schreibt sie uns in die Kommentare und teilt das Video gerne für mehr Sichtbarkeit von BPoC-geführten Unternehmen 🖤
Da kann man doch nur noch denken: CIAO! 🏃🏻💨

In „The State of Fashion 2024: Riding Out the Storm“ berichtet Business of Fashion, dass bis 2030 extreme Wetterereignisse Bekleidungsexporte im Wert von 65 Milliarden Dollar gefährden und eine Million Arbeitsplätze in Bangladesch, Kambodscha, Pakistan und Vietnam vertilgen. 

Das sind alles Argumente für langfristige Nachhaltigkeitsstrategien. Aber wir kaufen und produzieren weiterhin massenhaft Kleidung aus erdölbasiertem Polyester. 

Wieso wir diese beiden Dinge in Verbindung bringen?
Wir können nicht mehr so tun, als hätten wir zu wenig Zahlen und Erkenntnisse. Selbst Business-Reports weisen inzwischen dringend auf die Klimaveränderungen, die immer stärker werden, hin. Inklusive der sozialen Folgen, die damit einher kommen. Wenn es um mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Modebranche geht, wird häufig das Argument gezückt: „Wenn nun die großen Konzerne plötzlich weniger produzieren, sind viele Arbeitsplätze in Gefahr!“ Das Ding an der Sache ist ja nur: Mit dem aktuellen Produktionsverhalten werden ebenfalls Arbeitsplätze gefährdet, denn die Kleidung, die heute produziert wird, beeinflusst das Klima von morgen. 

Polyester ist bei Weitem nicht das einzige Problem. Und natürlich ist es – wie immer – viel komplexer als in eine Caption passt. 

Nur wenn das nächste Mal jemand dieses Arbeitsplatz-Argument bringt, dann fällt euch vielleicht dieses kleine Video wieder ein. Eine nachhaltigere Modebranche ist keine Alternative, sondern eine Notwendigkeit, auch für die Wirtschaft.

#sustainabilityinfashion #fashionchangers #modeundklima #sustainablefashion #climateaction
BERLIN FASHION WEEK HIGHLIGHTS 👏🏻

Nachdem wir uns in den letzten Tagen viel mit dem EU-Lieferkettengesetz beschäftigt haben, wollen wir hier nun trotzdem nicht die Chance verpassen, von der @berlinfashionwe zu berichten, die sich in dieser Saison nach einem großen Aufbruch angefühlt hat. 

DER BERLINER SALON
Viele spannende Designs, neue Gesichter, eine Kooperation mit Lenzing, viele Upcycling-Ideen und viel Mut. @haram___official fragt mit einem Design aus Nike-Sneakern beispielsweise: Was wäre, wenn aus Sneakern (die in der Regel als Plastikmüll enden) doch wieder High Fashion Designs werden können?

202030 SUMMIT
Es wurde heiß diskutiert: Wer wird mitgedacht, wer sitzt am Entscheidungstisch? Wie immer angenehm unbequem war @beatraceangutoola . Wir freuen uns, dass hier inzwischen Themen rund um Teilhabe mehr stattfinden, die uns ja schon seit Jahren ein großes Anliegen sind. Ein weiteres Highlight war die Keynote von @mrspress die uns an einen positiven Veränderungsgedanken erinnert hat. Brauchen wir!

AVENIR
Designerin Sophie Claussen zeigt, wie es gehen kann, mit einem zirkulären Label auf der Fashion Week zu zeigen. Upcycling, bei dem man nicht über das Upcycling nachdenkt. Viel schöner strukturierter Strick. 

BERLIN FASHION STAGES
Mehr Talks! Mit dem Appell zu mehr Selbstbewusstsein für die Berliner Modeszene von @mandiebienek , @julian_daynov und @thimoschwenzfeier – nach einigen Saisons, in denen es vielleicht nicht deutlich war, spüren wir das Aufbrechen nun auch. Berlin zeigt Innovatives Design und verknüpft es selbstverständlich mit Nachhaltigkeit. 

LOOP LOOK x NATASCHA VON HIRSCHHAUSEN
Zum Schluss wurde es noch aktivistisch. Im Talk zu Reparatur hat @viola.wohlgemuth eindeutige Forderungen an die Politik und ermutigt uns alle zu mehr Radikalität. Loop Look sammelt als Plattform Möglichkeiten zur Reparatur und Natascha von Hirschhausen zeigt in den eigenen Designs, wie Zero Waste geht.

#berlinfashionweek2024 #berlinfashionweek #derberlinersalon #sustainablefashion #innovativedesign #berlinfashiondesigners