YUMEKO

„Yumeko“ ist japanisch und bedeutet „Traumkind“ – das Label verfolgt den Traum einer besseren Welt und glaubt, dass nachhaltige Businessmodelle dazu beitragen können. Unnötige Umweltverschmutzung und unmenschliche Praktiken in der Produktionskette zu verhindern, ist daher das Credo. Heraus kommen schlichte Schlaf- und Badtextilien, die sich durch die hochwertige Materialauswahl und stylische Farbauswahl auszeichnen und das Zuhause gemütlicher und nachhaltiger machen.

Die nachhaltigen Textilien von Yumeko werden in Indien, den Niederlanden, Deutschland, Portugal, Österreich, der Türkei und Peru hergestellt.

Zertifizierungen: Fairtrade, GOTS

ARMEDANGELS

ARMEDANGELS gilt inzwischen als Fair Fashion-Pionier. 2007 gegründet hat es das Kölner Label geschafft, die Verfügbarkeit von fairer Mode in den Innenstädten deutlich zu erhöhen. Mit zeitlosen Designs und einer sehr großen Auswahl bringt ARMEDANGELS Fair Fashion-Kritiker:innen dazu, nachhaltige Mode in den Kleiderschrank zu integrieren. Was das Label sonst noch besonders macht? Regelmäßige Aufklärungskampagnen, zum Beispiel zu den Themen schädliche Denim-Produktion, Färbeprozesse und Circularity.

Zertifizierungen: Fairtrade, GOTS, Mitglied in der Fair Wear Foundation, vegane Produkte sind mit PETA-Approved Vegan gekennzeichnet

ROTHOLZ

„Wurzeln in urbaner Kunst und Kultur“ – so beschreibt sich das Potsdamer Label selbst, das sich durch minimalistische Designs mit klaren Linien auszeichnet und gerne mit Kreativen aus aller Welt kollaboriert. Diese Ästhetik findet sich auch in der Bildsprache wieder, die sich immer zwischen cool, urban und elegant bewegt. Besonders hervorhebenswert ist außerdem die gute Menswear-Auswahl, die im Eco Fashion-Bereich häufig noch zu kurz kommt.
ROTHOLZ produziert in Portugal und Deutschland mit ausschließlich GOTS-zertifizierten Stoffen.

Jenah St.

Das in Berlin von Jena Bautmans gegründete Label Jenah St. bietet hochwertige, luxuriöse, vegane Taschen in vielen verschiedenen Farben und Größen an, die in Italien handgefertigt werden. Das vegane Leder wird aus Ecolabel-zertifizierten PU hergestellt, mit hoher technischer Leistung in Bezug auf Widerstandsfähigkeit und Alterungsprozess. Optik und Haptik sind ähnlich zu echtem Leder, im Gegensatz dazu ist dieses aber komplett wasserdicht, kratzfest und tierleidfrei. St. Jenah wurde 2020 mit dem PETA Fashion Award für die beste Accessoire-Marke ausgezeichnet.

The Slow Label

The Slow Label setzt auf das Prinzip der Capsule Collection. Alle Kleidungsstücke sind daher zeitlos designt und darauf ausgelegt, vielseitig kombiniert zu werden. Die Kollektionen umfassen Basic Tops, Strickteile und schlichte Mäntel, aber auch Yoga-Kleidung im minimalistischen Look. The Slow Label arbeitet hauptsächlich mit Textilien aus Lyocell TENCEL™, zertifizierter Bio-Wolle und zertifizierter Bio-Baumwolle und ist bestrebt, im Bezug auf den Materialeinsatz sich mit jeder Kollektion zu verbessern. Transparenz spielt außerdem eine große Rolle: Zu jedem Produkt gibt es eine Preisausstellung und Kund:innen erhalten beispielweise auch Informationen über verwendetes Garn.

[eyd] clothing

Die Mode von [eyd] wird ausschließlich in sozialen Werkstätten produziert, in denen Frauen mit einer schwierigen Vergangenheit eine neue und hoffnungsvolle Zukunft bekommen. Das Label aus Stuttgart nutzt zeitlose Mode als ein Tool für Empowerment und macht Fairness zum Kernwert der Marke. Eine echte Besonderheit: Jedes Kleidungsstück bekommt einen Stempelabdruck mit einem Blumensymbol, das von der Lebensgeschichte der Näherin erzählt, die das Teil genäht hat. Alle Produkte sind außerdem vegan und [eyd] setzt auf ganzheitliche Nachhaltigkeit: von den Materialien, die in der Kleidung eingesetzt werden bis hin zur ethischen Bank, über die alle Zahlungen abgewickelt werden.

supermarché

Den Fair Fashion Store supermarché gibt es in Berlin-Kreuzberg nun schon seit 11 Jahren. Dort und in ihrem Online-Shop bietet supermarché Styles von ca. 50 verschiedene öko-faire Marken an. Dabei sind die großen Labels zertifiziert (GOTS, Fairtrade, Fair Wear Foundation) und die kleineren Labels überzeugen mit ihren eigenen sozialen Projekten und direkter Transparenz. Der Laden sowie der Online-Shop präsentieren eine große Auswahl an Kleidung für Frauen und Männer, der Stil ist klassisch und zeitlos. So gibt es neben Streetwear und Basics auch Bettwäsche und Accessoires mit individuellen Prints.

Kiezbett

Die Massivholzbetten von Kiezbett werden in bester Tischlerqualität in der Stephanus Förderwerkstatt in Berlin produziert. Die Betten gibt es in verschiedensten Ausführungen und Größen. Das Massivholz stammt hierbei aus der regionalen märkischen Kiefer aus Brandenburg. Auch über die Produkte hinaus wird auf Nachhaltigkeit und kurze Lieferwege geachtet: Innerhalb Berlins besteht eine Auslieferung mit dem Lastenrad und die Verpackungen für den Transport der Betten werden wiederverwendet. Kiezbett pflanzt außerdem Jedes Jahr circa 1000 Bäume mit Schulklassen und Förstern.

Zertifizierungen: Climate Partner

FOLKDAYS

FOLKDAYS vertreibt Contemporary-Fair-Trade-Designs. Das 2013 von Lisa Jaspers gegründete Label bietet fair produzierte Schmuckstücke, Accessoires, Interior-Produkte sowie Kleidung von unabhängigen Kunsthandwerker:innen, Familienbetrieben und lokalen Fair-Trade-Organisationen aus Afrika, Asien und Lateinamerika an. Jedes Produkt ist ein handgefertigtes Unikat, welches in einem kollaborativen Design-Prozess entsteht. So werden traditionelle Techniken mit zeitgenössischen Designeinflüssen verbunden. Das Ziel: Lieblingsstücke für die Ewigkeit zu schaffen. FOLKDAYS arbeitet ausschließlich mit Produzent:innen und Unternehmen zusammen, die sich ebenfalls den Werten des sozialen Unternehmertums verpflichtet fühlen.

Anekdot

Anekdot verwandelt wertvolle, überschüssige Materialien in Zero-Waste-Lingerie, Bademode und Loungewear. Die Produktion findet im eigenen Atelier und mit lokalen Näherinnen in Berlin und Polen statt. Das sichert faire Löhne, unterstützt lokale Talente und reduziert gleichzeitig den CO2-Fußabdruck. Das Label Anekdot orientiert seine Kollektionen nicht an Jahreszeiten oder Modetrends, sondern an den Materialien, die zur Verfügung stehen, und an der Geschwindigkeit, mit der die Designs ausverkauft sind.