stocubo

Das berliner Interior-Label stocubo gehört zur Slow-Design-Bewegung und verzichtet in ihrem Konzept auf schnelllebige Trends. Ein modulares Regal, das mitwächst und vielseitige Einsatzbereiche findet. Die langlebigen und hochwertigen Cubes bestehen PEFC-zertifiziertes Holz aus kontrollierter, nachhaltiger Forstwirtschaft aus den Wäldern Frankreichs und Nordrhein-Westfalens. produziert wird erst, wenn eine Bestellung eingeht. stocubo ist nicht nur ein flexibles Regalsystem, sondern auch ein flexibles, diversesTeam, das eingespielt zusammenarbeitet. Sie setzen sich für einen rücksichtsvollen Umgang mit Ressourcen und Klimaschutz, faire Löhne, Förderung und Inklusion aller Mitarbeitenden und die Unterstützung lokaler Projekte in ihrem Kiez ein.

hessnatur

hessnatur stellt schon seit 1976 Bekleidung aus Naturfasern, ökologischem Anbau und ohne schädliche Chemiakalien her. Damit sind sie Pioniere und echte Vorbilder der Branche.  Sie waren 2005 das erste Mitglied der Fair-Wear-Foundation und setzen sich bis heute weltweit für höchste Sozialstandards entlang der gesamten Lieferkette ein. Durch enge Partnerschaften mit Lieferanten arbeitet das Label erfolgreich an existenzsichernden Löhnen und stetiger Transparenz. Langlebigkeit und Zero Waste spielen auch eine große Rolle und die Garn- und Schnittreste fließen durch Weiterverwertung in neue Produkte. Die Designs bewegen sich zwischen klassischer und moderner Zeitlosigkeit, zwischen Basics und Lieblingsteilen für die ganze Familie.

Zertifizierungen: GOTS, Grüner Knopf, Fair Wear Foundation (Leader Status)

Seidentraum

Das Familienunternehmen Seidentraum stellt seit 2010 eigene Stoffe aus Peace Silk her. Peace Silk bedeutet gewaltfreie Seidenzucht und -gewinnung und ermög­licht so die Vollendung der Metamorphose der Seidenraupe zum Schmetterling. Die Seide stammt aus biologischer Landwirtschaft in Indien und der Türkei, die beide GOTS-zertifiziert sind. Seidentraum vertreibt Seide in verschiedenen Qualitäten von Satin über handgewebte Stoffe und Jersey als Meterware für andere Hersteller und für DIY-Projekte. Eine eigene, in Deutschland produzierte Kollektion umfasst fließende Tuniken und T-Shirts in neutralen Farbtönen für Frauen und Männer, Babybekleidung und weiche Bettwäsche.

Zertifizierungen:  GOTS, Mitglied der Vereinigung für Fair Commerce

Wildsoul Clothing

Nachhaltige, einzigartige und trendy Designs sind das Markenzeichen des wiener Labels Wildsoul Clothing. Die Kollektionen in limitierten Auflagen werden von kleinen Betrieben in Bulgarien gefertigt. Dabei sind der Gründerin Michelle Danzinger die Beziehungen zu den Produzent*innen  genauso wichtig, wie die transparente Preispolitik und Größeninklusion. Dazu gibt es das ein oder andere Interior-Schätzchen und ausgewählteVintage Kleidung, um den fair-fashionable Look abzurunden.

Shop Like You Give A Damn

– mitfühlend einkaufen bei Shop Like You Give A Damn. Die Gründer_innen wünschen sich einen Marktplatz mit ausschließlich veganen Produkten und ohne versteckte Lederpatches. Et Voilá: Shop Like You Give A Damn führt ethische, vegane und faire Mode, Sportswear, Interior, Beauty, Accessoires, Kidswear, Unterwäsche und Schuhe.

LENA Shop

Der LENA Shop ist  ein Marktplatz für nachhaltige Produkte, die den Alltag und das Leben verschönern und ökologischer gestalten. Durch das eigens entwickelte Trust-Modell wird jedes auf LENA vertriebene Label auf Herz und Nieren überprüft. Neben Bekleidung, Interior, Kosmetik, Technik, Sportswear und Lebensmitteln findet sich außerdem gut aufbereiteter Content, um Nutzer*innen den Einstieg in ein nachhaltiges Leben zu erleichtern. LENA – Lieber Eine Nachhaltige Alternative.

Protsaah

Protsaah wurde 2015 von Saloni Duggal Shrestha mit der Idee gegründet, mit Kunsthandwerkgemeinschaften in Konfliktgebieten zusammenzuarbeiten. Inzwischen kooperiert das Schweizer Label mit Kunsthandwerker*innen in Afghanistan, Burkina Faso, Kaschmir, Ruanda und Tibet sowie mit Projekten für syrische Geflüchtete. Die Design- und Produktideen von Prootsah werden dann mit den regional verfügbaren Materialien von den Menschen vor Ort in Handarbeit hergestellt. So entstehen beispielsweise im indischen Kaschmir gewebte Schals aus Paschminawolle. Interior wie bunte Körbe werden von der Kodukoru-Kooperative in Ruanda aus Sisal und Süssgras hergestellt. Für die Lhasa-Schmuckkollektion wird konfliktfreies Sterling Silber aus Tibet und Gold aus Indien verwendet. Die Rebijou-Kollektion besteht aus komplett recyceltem Sterling Silber und Gold, welches – wie die natürlichen, konfliktfreien Halbedelsteine – aus dem indischen Jaipur bezogen und dort verarbeitet werden. Für die Schmuck-Kollektionen gibt es zudem ein Reparatur- und Rücknahme-Programm.

ROOM IN A BOX

Das Berliner Label ROOM IN A BOX verwendet hochwertige Schwerlast-Wellpappe für eine zirkuläre Möbelproduktion. Der Recyclinganteil beträgt mindestens 70 Prozent und die verwendeten Frischfasern stammen aus zertifizierter Forstwirtschaft. Die Möbel können vollständig recycelt und wiederverwertet werden. Der Versand erfolgt CO2-neutral und für jedes verkaufte Produkt wird zusätzlich ein Baum gepflanzt. Neben Möbeln aus Wellpappe hat RIAB mittlerweile auch eine eigens entwickelte Naturlatex-Matratze sowie Bettwäsche aus Bio-Baumwolle im Sortiment.

FOLKDAYS

FOLKDAYS vertreibt Contemporary Fair-Trade-Designs. Das 2013 von Lisa Jaspers gegründete Unternehmen bietet fair produzierte, handgefertigte Schmuckstücke, Accessoires, Home-Produkte sowie Kleidung von unabhängigen Kunsthandwerkenden, Familienbetrieben und lokalen Fair-Trade-Organisationen aus Afrika, Asien und Lateinamerika an. Das Ziel: Lieblingsstücke für die Ewigkeit zu schaffen. FOLKDAYS arbeitet ausschließlich mit Produzierenden und Unternehmen zusammen, die sich ebenfalls den Werten des sozialen Unternehmertums verpflichtet fühlen. Die Produkte sind im eigenen Onlineshop, im FOLKDAYS Store in Berlin-Kreuzberg sowie eine Auswahl in weiteren Läden in Belgien, Deutschland und der Schweiz erhältlich.

Kushel

Bei Kushel gibt es alles für den perfekten (Home)-Spa-Day: von Bademäntel über Handtücher, Badetücher, Saunatücher bis hin zu Decken. Das Hamburger Label verwendet dafür eine Materialmischung aus TENCEL™-Modalfasern von LENZING und Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein familiengeführtes Unternehmen in Portugal näht die Handtücher und Bademäntel und eine Manufaktur in Deutschland produziert die Decken. Für jedes Handtuch lässt Kushel zwei Bäume pflanzen und die CO2-Emissionen sowie den in der Produktion verursachten Wasserverbrauch ausgleichen.

Zertifizierungen: B Corps