5 Picks: Von frischen Früchtchen, Kampf dem Mikroplastik & einem Abo, das es in sich hat

Zugegeben, wir sind ein bisschen spät dran mit unseren 5 Picks für diesen Monat. Aber es war auch recht chaotisch und unsere neusten Lieblingsfunde laufen so schnell ja auch nicht weg. Egal, ob Kleidungsstück, ein ganz bestimmtes Accessoires, ein Produkt aus einem ganz anderen Bereich oder vielleicht auch ein Buch (vielleicht könnt ihr streichen, es wird wohl immer ein Buch dabei sein) – hier zeigen wir euch jeden Monat Dinge, die uns in den letzten Wochen über den Weg gelaufen sind und die wir für so schön/nützlich/kreativ/innovativ hielten, dass wir sie euch auf keinen Fall vorenthalten dürfen.

Ninas Pick: Dank unserer Autorin Franziska Schmid bin ich letztes Jahr auf den Podcast Endlich Om von der Journalistin Stefanie Luxat gestoßen. Im Podcast interviewt die Gründerin des Blogmagazins Ohhhmhhh spannende Menschen zu den Themen Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung und Selbstliebe. Im April hat Stefanie das digitale Abo “Endlich Ich” gelauncht. Als ich davon Wind bekam, habe ich das Abo sofort abgeschlossen. Auch, weil ich wissen wollte, wie bezahlter Content so aussehen kann. Schon mal die Auflösung vorweg: sieht richtig gut aus. Für 6,90 Euro im Monat gibt es bei “Endlich Ich” exklusive Inhalte, darunter auch Podcastfolgen und Videotutorials (zum Beispiel richtig gute Atemübungen) zu monatlichen Themenschwerpunkten. Im Juni wird es um „Weniger arbeiten, mehr verdienen“ gehen – ein Thema, das auch mich rumtreibt, wie ihr vielleicht schon im Wardrobe Diary gelesen habt. Ich merke auf jeden Fall, wie ich mich jeden Monat auf das Abo freue, da es einfach gute Laune macht.

 

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Vrenis Pick: Eigentlich finde ich es fatal, dass ich es erst jetzt für mich entdecke, aber ich habe mir endlich einen Guppyfriend zugelegt. Das ist dieser Waschbeutel, der verhindert, dass Mikroplastik beim Waschen ins Wasser gelangt. Wenn wir nämlich einfach so waschen, lösen sich jedes Mal winzige Plastikteilchen aus synthetischer Kleidung aus und gelangen ins Abwasser. Unsere Textil-Expertin Franziska Uhl hat bereits einen Artikel über die Problematik geschrieben. Da ich einige (Vintage-)Teile aus Polyester habe, war der Beutel auf jeden Fall eine total sinnvolle Anschaffung für mich. Als Allheilmittel sehe ich ihn übrigens nicht: Ich achte inzwischen darauf, möglichst wenig synthetische Fasern in meiner Kleidung zu haben, aber gerade bei Vintagekleidung ist das manchmal schwierig und da ist der Guppyfriend für mich eine gute Lösung.

Guppyfriend sorgt dafür, dass weniger Mikroplastik im Wasser landet. © Guppyfriend

Janas Pick: Apropos Mikroplastik, ich habe vermutlich erst letzten Sommer das erste Mal wirklich intensiv darüber nachgedacht, dass viele Sonnencremes Mikroplastik enthalten. Das ist nämlich nicht nur ein Faserproblem, sondern findet sich vor allem in herkömmlicher Kosmetik oft wieder. Umso dankbarer bin ich, dass i+m Naturkosmetik Berlin jetzt mit einer Sun Protect Sonnenpflegeserie daherkommt. In dieser ist natürlich keinerlei Mikroplastik enthalten. Und auch so achtet das Berliner Naturkosmetikunternehmen darauf, dass die Inhaltsstoffe nicht nur gut für unsere Haut sind, sondern eben auch für die Umwelt, in dem Fall insbesondere das Wasser, in das die Creme dank Bad im See oder Meer ja eigentlich immer gelangt. Ich habe beide Sonnencremes, es gibt eine für den Körper und eine fürs Gesicht, bereits getestet und bin überzeugt. Die wasserfeste Creme weißelt nicht, ist super angenehm auf der Haut und riecht auch richtig gut. Zugegeben, sie ist etwas ergiebiger, und damit auch spürbarer auf der Haut, als manch herkömmliche Variante. Ich mag das aber, weil ich vor allem mit Tattoos, Fan von echtem Sonnenschutz bin. Den darf man dann auch mal spüren. Und geschützt hat sie mich auf der letzten Reise hervorragend.

Transparenz: Die Sonnencreme wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. 

Vrenis Pick: Bei mir liegt seit einiger Zeit dieser Stapel an (feministischen) Büchern, den ich quasi im Schneckentempo lese. Für jemanden wie mich, die ansonsten das meiste nur digital liest, ist das aber gar nicht so schlecht. Aktuell auf dem Tisch neben meinem Bett: „Wenn Männer mir die Welt erklären” von Rebecca Solnit. Vom Titel her, und auch von den Dingen, die ich schon über das Buch gehört hatte, war ich davon ausgegangen, dass sie sich hauptsächlich dem Mansplaining (ein Begriff, der auch teilweise der Autorin zugeschrieben wird) widmet. Im Buch geht es aber um so viel mehr: strukturelle Gewalt gegen Frauen, Diskrimierung, Frauenbilder und Gleichberechtigung. Der Essayband ist von 2014, die Themen bleiben aktuell.

 

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Janas Pick: Als Folkdays die neue Kollektion in Zusammenarbeit mit dem Blogazine This Is Jane Wayne von Sarah Gottschalk und Nike van Dinther veröffentlichte, war ich sofort hin und weg. Früchte in allen erdenklichen Varianten, in den schönsten Farben, aus Glasperlen. Glasperlen sind gerade sowieso voll mein Ding und nachdem ich in Namibia erleben durfte, wie dort ganz traditionell Glas recycelt und in neuen Schmuck verarbeitet wird, war klar, das muss ich mir genauer anschauen. Und siehe da, diese Woche war es soweit und ich durfte die hübschen Stücke live im Folkdays-Laden in Kreuzberg bestaunen. Die Mini-Kollektion, die als Capsule Collection gedacht ist, besteht aus fünf Schmuckstücken: Orangen, Kirschen und Zitronen schmücken in diesem Sommer die Ohren, ein Erdbeer-Kettenanhänger für den Hals, ergänzt um ein weiteres Paar Kirschen in Form einer Brosche. Inspiriert ist die Kollektion von dem eigenen Logo der beiden This Is Jane Wayne-Gründerinnen. Alle Stücke wurden durch den langjährigen Folkdays-Partner Sidai Designs produziert, der mit Frauen der Maasai in Tansania zusammenarbeitet. Ich bin Fan. Und vielleicht kombiniere ich auch bald noch die Zitrone zur Orange.

© Joanna Legid

Und was hat euer Herz im Mai ein Stückchen höher schlagen lassen? Verratet es uns gerne in den Kommentaren.

Titelbild: © Ohhhmhhh/Stefanie Luxat, © PR Guppyfriend, © PR Randomhouse Verlag, © Jana Braumüller, © Joanna Legid

Hinter den 2017 gegründeten FASHION CHANGERS stehen Vreni Jäckle, Nina Lorenzen und Jana Braumüller. Die Gründerinnen selbst kommen aus der Blogosphäre und bringen neben dem nötigen Know-How auch ein großes Netzwerk mit. Durch ihre eigene Arbeit in der Fair Fashion-Szene wissen sie, dass nachhaltige Mode den Sprung aus der Nische nur mit einer starken Community schaffen kann. #letschangethatfashiongame

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