Nachhaltige Jacken und Mäntel: Die schönsten Eco-Labels für die kommende Herbst/Winter Saison

Egal ob farbenfrohe Regenjacken, kuschelig-warme Mäntel oder schicke Trenchcoats – diese Herbst/Winter Saison ist für alle etwas dabei. Wir haben coole Labels zusammengestellt und stellen die schönsten nachhaltigen Jacken und Mäntel vor.

Titelbild zum Thema nachhaltige Jacken. Abgebildet sind Jacken und Mäntel von SIKA, King Louie, Riley Studio, Lanius

LangerChen

Das Eco-Outerwear Label LangerChen wurde 2013 von Miranda Chen und Philipp Langer gegründet. Das GOTS-zertifizierte Unternehmen beschäftigt mittlerweile etwa 100 Angestellte und präsentiert die neue Herbst/Winter-Kollektion, die in der eigenen Produktionsstätte (rund eine Stunde von Shanghai entfernt) hergestellt wird. Hier findest du lange Westen und Mäntel in neutralen Farben, warme Teddy-Coats und leichte Regenjacken. 

© PR, LangerChen

Embassy of Bricks and Logs

2015 gründete Niko Vatheuer die urbane Outerwear-Marke Embassy of Bricks and Logs. Sein Ziel war es, eine zeitgenössische Brand mit hohen ästhetischen und ethischen Standards zu kreieren. Das hat er auch geschafft: 2019 hat das Unternehmen zum Beispiel mit seinem Hersteller in China ein ganz eigenes Füllmaterial entwickelt und es E100 genannt – ein Faux-Daunen-Material aus 100 Prozent recycelten PET-Flaschen aus den Weltmeeren. Innovativ, oder? Das Label bietet unter anderem Fischerwesten mit abnehmbaren Taschen und kuschelige Mäntel – perfekt für die kommende Herbst/Winter Saison.

Bleed

Das von Michael Spitzbarth gegründete Label Bleed inspiriert zu einem nachhaltigeren, aktiveren Lifestyle und setzt dabei auf eine komplett vegane Produktion. Es bietet beispielsweise wasserabweisende und winddichte Jacken aus recyceltem Polyester, die komplett klimaneutral hergestellt wurden, und warme Parkas, die euch bei jeder Wetterlage schützen. Zudem werden viele Stücke kreislauffähig hergestellt und können so nach Gebrauch zurückgegeben und recycelt werden.

A Kind of Guise 

A Kind of Guise begann als kleines Projekt, um eine Reihe zeitloser und langlebiger Modestücke zu kreieren. Im Mittelpunkt stand die Verbindung moderner Schneidertechniken, deutscher Handwerkskunst und hochwertigsten Materialien. Heute wird die Kleidung in über 80 Läden weltweit verkauft. Hier bekommt ihr verschiedene nachhaltige Jacken und Mäntel: Wenn ihr zum Beispiel auf der Suche seid nach einer übergroßen, langen Regenjacken in Altrosa, seid ihr hier genau richtig. Für die, die es lieber etwas klassischer mögen, gibt es auch zeitlose Gilets (eignen sich super fürs Layering) und geradlinige Jacken aus Baumwolle in neutralen Tönen.

Riley Studio

Bei Riley Studio geht es vor allem um zeitlose, non-binäre Mode. Ihr Ziel ist es, Produkte zu kreieren, die über Jahre hinweg getragen werden können und den Kleiderschrank zu jeder Saison komplementieren. Das Besondere: Das Unternehmen bietet nicht nur eine lebenslange Garantie, sondern recycelt auch alte Riley-Studio-Stücke, die ihr problemlos wieder abgeben könnt. Hier findet ihr nachhaltige Jacken und Mäntel im Karomuster, Flannelshirts zum Layern und kurze Teddy-Coats.

EYD Clothing

Bei EYD Clothing stehen nicht die Produkte oder der Gewinn im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die die Kleidung herstellen. Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen, beschäftigt das Unternehmen vor allem Frauen, die Menschen- und Sexhandel erlebt haben. Sie werden in Rehabilitationsprogrammen als Näherinnen ausgebildet und bei ihrem Neuanfang unterstützt. Bei EYD findet ihr zum Beispiel lässige College-Jacken aus Bio-Baumwolle oder Leinen und gefütterte Kimonos im Karomuster. Vielseitig und zeitlos, genau so wie wir es mögen!

© PR, EYD Clothing

The Tiny Big Sister

The Tiny Big Sister ist eine Kollektion des spanischen Unternehmens Tiny Cotton einer Kindermodemarke. Es bietet mühelos schicke Outfits mit geringem CO2-Fußabdruck, da das Label komplett auf lokale Produktion setzt: Circa 80 Prozent der Kleidung wird in Spanien und Portugal hergestellt. Hier bekommt ihr beispielsweise tolle Übergangsjacken aus Leinen in erdigen Tönen sowie wind- und wasserfeste Parkas für den Alltag.

Lanius

Lanius wurde 1999 von Claudia Lanius gegründet und schafft Mode, die sich gut anfühlt – auf der Haut und für das Gewissen. Das Designteam kreiert jährlich im Kölner Atelier zwei neue Kollektionen: feminin, individuell und mit ganz viel Liebe zum Detail. So ist auch die neue Herbst/Winter Saison wieder einmal ein Traum – vor allem die lässigen Mäntel aus Bio-Schurwolle haben es uns angetan. 

Kings of Indigo

Lust auf Jeans-Jacken in jeder Art, Form und Farbe? Dann seid ihr bei Kings of Indigo richtig. Die Peta-zertifizierte vegane Brand gilt als wahrer Pionier der Denimwelt. 2019 führte das Unternehmen zum Beispiel eine Kapselkollektion ohne Neu-Baumwolle ein und 2020 die erste zu 100 Prozent biologisch abbaubare Stretch-Jeans. Die Jeansjacken gibt es auch herbst- und wintergerecht als gefütterte Varianten. 

Thinking Mu

Thinking Mu wurde in Barcelona gegründet und arbeitet sowohl mit Textilarbeiter*innen in Indien als auch in Spanien zusammen. Es entwirft unter anderem sogenannte Zero-Waste-Kollektionen, bei denen es alte Textilien neu aufbereitet und wiederverwendet. Hier findet ihr beispielsweise Jeans-Jacken aus Hanf und Bio-Baumwolle alles Fairtrade zertifiziert. 

SIKA 

SIKA wurde 2005 von Phyllis Taylor mit der Vision gegründet, dass Mode die Kraft hat, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Das Ethos der Modemarke ist es, nicht nur hochwertige Bekleidung „Made in Africa“ für den internationalen Markt zu produzieren, sondern auch zu beweisen, dass die Bekleidungsproduktion erfolgreich soziale und ökologische Verantwortung tragen kann. Das bedeutet vor allem faire Löhne zu zahlen, Arbeitsplätze zu schaffen und einen bedeutsamen Unterschied in der ghanaischen Gemeinschaft zu machen. Alle Kleidungsstücke werden in London entworfen und in Ghana handgefertigt. Hier findet ihr vor allem coole Puffer-Jacken mit traditionellen Prints in verschiedenen Längen. 

Derbe

Das Hamburger Label Derbe bietet funktionale Jacken im urbanen Style an. Egal ob Regenjacken in knalligem Gelb oder gefütterte Kurzjacken in neutralen Farben wie schwarz und grau – hier wird die ganze Familie fündig. Außerdem findet ihr auf der Webseite alle nötigen Infos zu den Materialien. Das Unternehmen verzichtet auf Materialien aus tierischer Herkunft und verwendet ausschließlich Natur- und Kunstfasern wie beispielsweise Sorona® – ein Material, das aus Polyester und Mais besteht. Im Vergleich zu Nylon verbraucht es um die 30 Prozent weniger Energie und setzt circa 63 Prozent weniger Treibhausgasemissionen frei.

King Louie

King Louie liebt Retro-Mode und lässt sich gerne von den 40ern, 50ern und 60ern inspirieren. Die neue Herbst/Winter Saison steht jedoch im Zeichen des englischen Landlebens und bietet verschiedene nachhaltige Jacken und Mäntel: preppy Baseball-Jacken in floralem Muster und Mäntel in Leo-Optik – perfekt, um die grauen Herbsttage zu überstehen. Im Jahr 2022 plant das Unternehmen die ersten Produkte auf den Markt zu bringen, die vollständig aus recycelten King Louie Artikeln hergestellt sind. Wir sind gespannt!

Jan ‘n June

Anna Bronowski und Juliana Holtzheimer starteten ihr sympathisches Label Jan ‘n June mit einem Crowdfunding. Heute hängen ihre lässigen Looks in etlichen Läden in ganz Europa. Hier findet ihr unter anderem coole Trenchcoats in reduzierter Farbpalette und minimalistische Mäntel, die einfach kombiniert werden können.

Jeckybeng

Bei der deutschen Outerwear-Marke Jeckybeng steht die Natur im Mittelpunkt: Ihre Materialien werden in Zusammenarbeit mit The Natural Laboratory entwickelt, wobei der Schwerpunkt auf nachwachsenden Rohstoffen in Kombination mit modernen Technologien und neuen Webtechniken liegt. Das Ergebnis? Eine natürliche Alternative zu Synthetikmaterialien wie der wasserabweisenden Baumwolle und dem plastikfreien Softshell-Material. Jeckybeng-Jacken sind funktional, schlicht und langlebig. Das Besondere: der lebenslange Reparaturservice.

© PR, Jeckybeng

Elementy Wear

Elementy Wear wurde 2015 von Marta und Bartek in Warschau gegründet. Das Label bezeichnet sich selbst als „polnisch im Herzen, international im Kopf”. Auf der Webseite zeigt das Unternehmen seine Produktionskosten auf und erklärt so, wie der jeweilige Preis zustande kommt. Außerdem bietet es einen Schneiderservice an, der die Kleidung bei Bedarf an eure Vorlieben anpassen kann. Hier könnt ihr zum Beispiel lange, klassische Mäntel mit breitem Kragen shoppen oder lockere, oversized Jacken aus Baumwolle.

Kennt ihr noch andere Labels, die nachhaltige Jacken und Mäntel anbieten? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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